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Museum Wasserburg

Grafik von Willi Reichert

Eine vielseitige kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung ist im Städtischen Museum zu finden. Thematische Schwerpunkte bilden Innschifffahrt und Handel, Bürgerliches Leben im Wandel der Zeit, Handwerk und Gewerbe sowie bäuerliche Wohnkultur. Dem Besucher wird ein nahezu vollständiger Überblick über die Geschichte und die Kultur des Wasserburger Raumes, angefangen von der Jungsteinzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, gegeben. Regelmäßig sind Sonderausstellungen zu sehen.

Museum Wasserburg
Herrengasse 15, 83512 Wasserburg am Inn
Telefon: 08071 925290, Telefax: 08071 922254
Internet: www.museum.wasserburg.de


Imaginäres Museum

Klimt-Replik im Imaginären Museum  

Hier werden Bilder gezeigt, die in einem aufwändigen Verfahren originalgetreu repliziert worden sind, aber auch Serigraphien zeitgenössischer Künstler. Um die Originale der über 500 ausgestellten Meisterwerke zu besichtigen, wäre eine Weltreise mit dem Besuch vieler Museen und privater Sammlungen erforderlich. Das „Museum der Museen“ umfasst alle Epochen der abendländischen Malerei.

Imaginäres Museum
Bruckgasse 2, 83512 Wasserburg am Inn
Telefon: 08071 4358
Internet: www.imaginaer.wasserburg.de



Wasserburger Bierkatakomben

Logo der Bierkatakomben  

Die zum Teil über 200 Jahre alten, imposanten Sommerbierkeller dienten einst der Einlagerung des Bieres, das aus hygienischen Gründen nur im Winter gebraut werden durfte. In dem tief in den Berg hineingegrabenen System aus Gängen und Gewölben werden abwechslungsreiche Eindrücke von Brau- und Baukunst früherer Generationen vermittelt. Das in den Kellern eingerichtete Museum ist nur im Rahmen von Bierkellerführungen zu besichtigen.

Mehr Informationen unter www.bierkatakomben.de


Wasserburg aus fünf Jahrhunderten - Sammlung Bernd Joa

Wasserburg aus fünf Jahrhunderten   

Schon während seine Studiums in München in den 1960er Jahren begann der gebürtige Wasserburger Bernd Joa Ansichten seiner Heimatstadt zu sammeln: zuerst Druckgraphik, dann auch Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder. Später kamen noch Zinn, Silber, Uhren, Fotos, Siegel, Tabakdosen, Münzen usw. hinzu. Vor allem aber fand er zahlreiche Modeln, Ofenkacheln, Geschirr und Figuren aus Wasserburger Töpfereien. So entstand eine umfangreiche Sammlung von mehr als 1.300 Objekten – immer in Bezug zu Wasserburg. Im November 2007 übergab Bernd Joa die ganze Sammlung der Stadt Wasserburg a. Inn und richtete im obersten Stock des Rathauses ein Museum „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ ein. Es entspricht zwar nicht der Pädagogik moderner Museen, aber gibt Vergleichsmöglichkeiten beim Kunsthandwerk und Einblick in die Geschichte von Wasserburg.

Eine Besichtigung ist grundsätzlich von Dienstag bis Sonntag um 11 Uhr ohne Voranmeldung möglich, mit Voranmeldung über die Gäste-Information  auch außerhalb dieser Zeiten. Außerdem ist die Sammlung an Markt-Sonntagen von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Eintritt: freiwillige Spende zur Erhaltung und zum Ausbau des Museums.

Treffpunkt ist im Foyer des Rathauses
Marienplatz 2, 83512 Wasserburg am Inn

Wegmachermuseum

 Strassenwalz im Wegmachermuseum

Der Wegmacher hatte bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die Aufgabe, die Straßen instand zu halten. Zahlreiche Exponate und Dokumente in dem Museum am südlichen Stadtrand veranschaulichen die Entwicklung des Straßenunterhaltungsdienstes und geben einen Einblick in die Geschichte des Wege-, Straßen- und Brückenbaues in Bayern und belegen dessen nahezu 200jährige Entwicklung.

Wegmachermuseum Wasserburg
(an der Straßenmeisterei)
Herderstraße 1, 83512 Wasserburg am Inn
Telefon: 08071 91850
Internet: www.stbaro.bayern.de/links/wegmachermuseum.php

 

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