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Neugestaltung Straßen/Plätze

Architekt Klaus Immich:
Neugestaltung von Strassen und Plätzen in der Altstadt

Wichtigstes Ziel des Verkehrskonzepts für die Altstadt ist, die historisch wertvollen Straße und Plätze von der immer noch zu hohen Verkehrsbelastung zu befreien. Nach Fertigstellung des Parkhauses an der Kellerstraße bietet sich für die Stadt die Gelegenheit, einen weiteren Schritt in diese Richtung zu tun. Die geplante Umgestaltung der Straßen und Plätze der Altstadt hat zum einen das Ziel, das Durchfahren der Altstadt zu erschweren, zum anderen sollen die Aufenthaltsqualitäten und das Stadtbild verbessert werden. Hierzu ist es notwendig, die Stellplätze auf den Straßen und Plätzen auf das notwendige Maß an Kurz- und Anliegerparkplätzen zu beschränken. Die Umgestaltung der Salzsenderzeile als verkehrsberuhigter Bereich hat gezeigt, welche Aufenthaltsqualitäten für den Bewohner und Besucher erreicht werden können.

Zur Vorbereitung der Umgestal-tungsmaßnahmen wurden für die Ledererzeile, die Salzsenderzeile und den Marienplatz Vorentwürfe ausgearbeitet. Die Planungen bauen auf dem Verkehrskonzept für die Altstadt auf, in dem die Bedeutung der einzelnen Straßen und Plätze differenziert gewertet wird.

Die Ledererzeile und der Marienplatz sollen als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit erkennbarer Fahrbahn, markierten Stellplätzen und abgegrenzten Seitenflächen für Fußgängerumgestaltet werden. Die Stellplätze sollen hauptsächlich als Kurzparkplätze den Kunden der Geschäfte dienen.

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Marienbrunnen um 1900, um 1985 und 1994 nach der Sanierung

Die Gassen und Plätze zwischen der Ledererzeile und dem Marienplatz werden als verkehrsberuhigter Bereich ohne erkennbare Fahrbahn umgestaltet. Dies ist bereits in der Salzsenderzeile geschehen, ähnlich könnten die Herren- und Färbergasse aussehen. Neben den beschriebenen Straßen und Plätzen der inneren historischen Altstadt verdient auch die östliche Altstadt besondere Aufmerksamkeit. Die Platzfolge Heisererplatz, Aiblinger Platz und Max-Emanuel-Platz besitzt hohe Stadtbildqualitäten, ist jedoch noch zu stark mit Durchgangsverkehr belastet. Bei der Neugestaltung der Salzsenderzeile zeigte sich, dass eine möglichst sparsame Verwendung von Möblierungselementen erforderlich ist. Wegen des starken Verkehrsaufkommen sah sich die Stadt gezwungen, Poller, Pflanztröge und Sitzbänke zu Verringerung der Fahrgeschwindigkeiten einzubauen. Trotz des sparsamen Umgangs mit diesen Möblierungselementen hat das Straßenbild darunter gelitten. Für die Zukunft ist daher zu hoffen, dass es möglich sein wird, das Verkehrsaufkommen in der Altstadt so weit zu verringern, dass derartige Maßnahmen überflüssig werden.



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